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Früher nannte man die kleinwüchsigen Ziegen einfach nur

BAUMZIEGEN

denn sie lebten von den Früchten und Blättern der Bäume

auch schliefen sie in den Baumkronen derselben.

 

Zwergziege  NIGERIA  Dwarf Goat

 

Fell

Seidig glattes- hartes- und kurz anliegendes Haar.

Farben

Es gibt sie in allen Farbvariationen und Farbkombinationen.

Meist jedoch ist sie schwarz/weiss. Selten ist sie uni (einfarbig)

Oft kann sie dreifarbig gefleckt vorkommen. Auch kommen hin und wieder Tiere mit gesprenkelten Fellpartien vor.

Merkmale

Die Farbabgrenzungen zeigen sich ganz klar ab - also kein ineinander gehender Farbverlauf.

Sehr oft hat die Nigeria schwarze Stiefel.

w kein Bartträger.

Horn

Schmale spitze Hörner. Gerade auf wachsend, dann leicht nach hinten und nach Aussen gekrümmt.

Bei w 4 bis 12 cm.

Bei m 8 bis 15 cm, hat etwas kräftiger Hörner als das w Tier.

Körperbau

Schmal, feingliederig elegant. Dünne Beine, langer Hals, graziöser Körper, Kopf unten schmal oben breit, mittellange bis lange Ohren.

Grösse

w bis 46.0 cm, m bis 49.0 cm Widerristhöhe.

Gewicht

Bis 18.0 kg.

Nachwuchs

Zwei bis fünf Junge pro Wurf.

Verhalten

Nigeria sind an allem interessiert, aufgeweckt und ausserdem neugierig. Sie zeichnen sich durch ihr temperamentvolles Verhalten aus.

Beisst mit Vorliebe...

 


 

 

Über die Zwergziege im Allgemeinen  haben wir in den letzten drei Jahre intensiv geforscht.

Diese Arbeit hat uns dem eigentlichen Ursprung etwas näher gebracht.

Die Arbeit von Valerie Porter über sämtliche Rassen der Ziegenartigen 

(siehe auch unter  LITERATUR) half und hilft uns der Herkunft der Rassen

nebst sehr vielen Anderen Aspekten, Erkenntnissen etc. näher zu kommen.

 

Da die Zwergziege nie als ein wirtschaftlich beachtenswertes Tier betrachtet wurde,

liegen bis Dato leider noch keine wissenschaftlich erarbeiteten Fakten/Unterlagen oder Studien

über die Rassenzugehörigkeit und deren effektiven Ursprung vor.

 

Private Aufzeichnungen, Geschichtliche Überlieferungen, festgehaltne Details in

Universitäten und Zoos so Museen auf der ganzen Welt, sind ein wesentlicher Bestandteil,

um auf einen gemeinsamen Nenner betreffs der ursprünglichen Artenbestimmung der

Zwergziegen zu kommen.

 

Dr. Jeremia Müller, welcher ab Juli in Afrika stationiert ist, wird weiteren Aufzeichnungen etc.

auf der Spur sein um unter vielem Anderem Blut/Gen Untersuchungen an den noch Heute

dort lebenden Zwergziegen und Verzweigungen vorzunehmen, um ein weiteres

wichtiges Puzzleteil zu liefern.

 

Die Forschungsstation für Zwergziegen, welche die Vorarbeit des VZZZH übernommen hat,

führt die begonnene Studie weiter, welche über die heute lebenden Zwergziegen und Ziegen

Aufschluss bringen wird/soll. Dies wird auch Aufschluss geben welche

Tiere von was und wo abstammen, hilft also unter vielem Anderen auch Erbkrankheiten zu erkennen

und somit auch diesen vorzubeugen.

 

Somit wird in Einbezug obgenannter Faktoren es frühestens  in den nächsten drei bis fünf Jahren möglich sein, genaue Daten über Herkunft, Rasse etc. vorweisen zu können.

 

Tendenz mäßig können unter Einbezug der jetzigen Erkenntnisse bereits obige Angaben

über Rasse, Herkunft und anderes mehr aufgezeigt werden.

 

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Forschungsstation für Ziegen und Zwergziegen

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© 2003 by Marianne Brunner, Pro Litteris CH-Zürich

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